Einladung

Mit Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten
zur inklusiven Stadtgesellschaft

Vorstellung der Studie zu Vielfalt in der Berliner Verwaltung

28. Februar 2018, 15-18 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin, Senatssaal, Unter den Linden 6, 10117 Berlin

es diskutieren u.a.

Margit Gottstein, Berliner Staatssekretärin für Verbraucherschutz und AntidiskriminierungDaniel Tietze, Berliner Staatssekretär für Integration

Prof. Dr. Gökce Yurdakul, Abteilungsleiterin “Wissenschaftliche Grundfragen” beim Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität zu Berlin

Dr. Noa Ha, Leiterin des Zentrums für Integrationsstudien (ZfI) an der Technischen Universität Dresden und Vorstand des Migrationsrat Berlin
Gabriele Gün Tank, Geschäftsleiterin, Neue Deutschen Organisationen
Daniel Gyamerah, Projektleiter, Vielfalt entscheidet – Diversity in Leadership

 

 

Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten helfen Vielfalt und Diskriminierungs-erfahrungen in der Einwanderungsgesellschaft zu erfassen. Nur, wenn diese Daten entlang aller Dimensionen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) erhoben werden, kann ein umfassendes Bild von Diskriminierung gewonnen und darauf aufbauend Vielfalt in Einrichtungen und Organisationen gefördert werden.

Wir haben ein Umfrageinstrument entwickelt, das es erstmals in Deutschland ermöglicht, Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten entlang aller AGG-Dimensionen und rassistische Diskriminierung über den Migrationshintergrund hinaus zu erheben. Dieses haben wir in unserer Pilotstudie „Diversität in öffentlichen Einrichtungen in Berlin – Erfahrungen und Kompetenzen auf Führungsebene“ angewandt. Dadurch liegen nun erstmals differenzierte Angaben über die Vielfalt unter Führungskräften vor.

Am 28. Februar 2018 stellen wir Ihnen die Ergebnisse vor. Im Anschluss werden Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft über die Bedeutung von Gleichstellungsdaten und Möglichkeiten ihrer politischen Verankerung und Anwendung diskutieren.

Die gesamte Veranstaltung wird in Deutscher Gebärdensprache (DGS) gedolmetscht. Der barrierefreie Zugang zu den Veranstaltungsräumen ist gewährleistet. Auf der selben Etage befindet sich ein behindertengerechtes WC, direkt auf dem Gelände der Humboldt-Universität zu Berlin stehen Schwerbehindertenparkplätze (Zufahrt über Dorotheenstraße) zur Verfügung.

Programm:
Einlass 14:30 Uhr – Beginn 15 Uhr – Ausklang 18 Uhr. Nach einer thematischen Einführung werden zunächst die Studie und deren Ergebnisse vorgestellt. Auf dem anschließenden Podium mit den Staatssekretär*innen werden wir über die praktische Umsetzung und den Nutzen der Erhebung von Gleichstellungsdaten für die Antidiskriminierungsarbeit und die Stärkung der Vielfalt und Inklusion in öffentlichen Einrichtungen und Organisationen diskutieren.

Für Rückfragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an Frau Nasiha Ahyoud: ahyoud@citizensforeurope.org

Die Veranstaltung wird als Live-Stream übertragen.

Diese Einladung können Sie gerne in Ihren Netzwerken verbreiten. Um Anmeldung wird gebeten.
Bitte beachten Sie, dass bei der Veranstaltung Foto- und Videoaufnahmen für die Veröffentlichung gemacht werde. Sie stimmen dieser Nutzung mit Ihrer Anmeldung zur Veranstaltung zu.

 

Die Veranstaltung wird Vielfalt entscheidet – Diversity in Leadership ausgerichtet, ein von der LOTTO-Stiftung Berlin gefördertes Projekt von Citizens For Europe.

Die Studie zur Berliner Verwaltung entstand in Kooperation mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung der HU-Berlin (BIM wissenschaftliche Beratung) und wurde durch den Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration sowie der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung: Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) unterstützt.

 

22.11.2017: Wie vielfältig ist die Berliner Verwaltung? Wir haben eine Befragung durchgeführt, die sich dieser Frage widmet. Mit der Befragung wurden nicht nur die Vielfalt der Berliner Führungskräfte, sondern auch deren etwaige Diskriminierungserfahrungen entlang aller Dimensionen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetztes erstmals statistisch erfasst. Nun liegen uns die ersten Ergebnisse der Umfrage vor. Entsprechend unseres selbstgestellten Anspruchs die Forschung in diesem Bereich partizipativ zu gestalten, luden wir Expert*innen aus von Rassismus betroffenen Communitys ein, um mit ihnen die ersten Ergebnisse vorab zu diskutieren.

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(c) Andi Weiland

Über 100.000 Menschen haben eine Petition unterstützt und damit den Startschuss für die Parteigründung gegeben. Seit April dieses Jahres ist „Demokratie in Bewegung“ (DiB) die erste Partei in Deutschland mit einer Vielfaltsquote. Im Gespräch erklären die DiB-Vorstandsmitglieder Anne Isakowitsch (31) und Mohammed Sharityar (35) den Sinn der Vielfaltsquote.

 

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Wir suchen eine*n studentische*n Mitarbeiter*in für empirische Sozialforschung im Bereich (Anti-)Diskriminierung und Inklusion für unseren Projekt Vielfalt entscheidet – Diversity in Leadership Berlin
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Im Rahmen des 100-Tage Programms der Berliner Landesregierung eröffnete Kultursenator Klaus Lederer Mitte April „Diversity.Arts.Culture – Berliner Projektbüro für Diversitätsentwicklung“.

Ziel ist es, die gesellschaftliche Vielfalt im Berliner Kulturbereich abzubilden. „Vielfalt entscheidet – Diversity in Leadership“ hat das Projektbüro konzipiert und vorgeschlagen.

 

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Artikel folgt, hier gehts zur Studie.

Die Kulturstiftung des Bundes hat einen Fonds eingeführt, über den sie deutschlandweit 46 Agent*innen finanzieren will, die Diversität in großen Kultureinrichtungen fördern. „Vielfalt entscheidet – Diversity in Leadership“ hat die Kulturstiftung bei dem Vorhaben beratend unterstützt. Vor wenigen Tagen stellte die Stiftung in der Komischen Oper Berlin das Programm und die Förderkriterien vor einem Fachpublikum vor. Gespannt waren die Teilnehmer*innen auch auf den Vortrag von Daniel Gyamerah zur Diversifizierung und Inklusion in Kultureinrichtungen. 

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BRD geht Fragen und Herausforderungen der Datenerhebung nicht an und gefährdet damit die Menschenrechte von Gruppen, die von rassistischer Diskriminierung betroffen sind.

Die Vereinten Nationen (UN) beanstanden, dass „ethnische und religiöse Gruppen und Minderheiten“ in Deutschland nicht in Befragungen und Statistiken widergespiegelt werden. Dieses Versäumnis hat zur Folge, dass die Betroffenen in der Ausübung ihrer kulturellen Rechte eingeschränkt werden, da ihre Erfahrungen unsichtbar sind.

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13.02.2017: Auf Einladung der Abgeordneten Dr. Karamba Diaby (SPD), Azize Tank (Die Linke), Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen) und dem Network Inclusion Leaders (NILE) kamen am 15. Dezember 2016 20 Nachwuchsführungskräfte aus der Zivilgesellschaft und mehrere Bundestagsabgeordnete zu einem fraktionsübergreifendem Gespräch mit Maria Robles Meier, u.a. Direktorin der amerikanischen „Senate Democratic Diversity Initiative“, zusammen. Zum Gespräch standen Diversity Initiativen der Obama Administration. Der Austausch machte deutlich, dass Parteien in Deutschland noch nicht ausreichend auf die Einbeziehung von Menschen aus (post-)migrantischen Communities eingestellt sind.
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30.01.17 – Erstmals kamen in Berlin rund 20 Expert*innen aus von Rassismus betroffenen Communitys zusammen, um über das Thema Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsdaten zu sprechen. Die Veranstaltung bot einen Überblick über die Diskussion zu Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsdaten in Deutschland und Europa. Zudem gewährte sie Einblick in die Erfahrung und Expertise der Sinti und Roma Community. Im Anschluss
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