Fachbeitrag: „Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten in der Verwaltung. Diversitätsorientierung lernen, üben und leben“. Von Lucienne Wagner, Joshua Kweis Aikins, Daniel Gyamerah, Deniz Yıldırım-Caliman (Citizens For Europe). Seiten 54-67.

Es ist zentral, dass Verwaltungen die Vielfalt der Bevölkerung abbilden, denn nur was intern gelebt und aktiv gestaltet wird, kann sich im Verwaltungshandeln niederschlagen. Bezüglich der Repräsentation von Personen, die rassistische Diskriminierung erfahren, gibt es bisher keine Daten, die die Erfahrung von Betroffenen zum Ausgangspunkt machen. Der vorliegende Beitrag wurde für eine Broschüre des Diversity-Netzwerk der Kommunal- und Landesverwaltungen verfasst, welches 18 Städte und 9 Bundesländer umfasst. Er gibt Einblicke in die Ergebnisse der Studie „Diversität in öffentlichen Einrichtungen – Erfahrungen und Kompetenzen auf Führungsebene”  und geht der Frage nach wie Verwaltungen aktiv intersektional, rassismuskritisch und diversitätsorientiert arbeiten können.

Auf Initiative der LADS und der Punktdienststelle Diversity in Köln und in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für Diversity Management wurde 2015 ein Diversity-Netzwerk auf Kommunal- und Landesebene gegründet. In dem Netzwerk sind zahlreiche größere deutsche Städte und Bundesländer vertreten, die sich zum Thema Diversity engagieren.

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